
Sinanovic peilt das Tor ohne Erfolg an
Münster - Wie ein Tabellenführer trat Germanias Erste im Heimspiel gegen Gremmendorf nicht auf. Von Beginn an wurde zwar Druck ausgeübt, konsequent über die Flügel gespielt, allerdings über die komlette Spielzeit ohne den finalen Pass. So darf man sich am Ende auch nicht wundern, dass dabei nur ein 1:1 herauskam.
 In der 1. Hälfte kann man von gefühlten 80 Prozent Spielanteilen der Germanen sprechen. Der Spielaufbau sah gepflegt aus, es wurde gut über die Flügel gespielt, aber vor dem Strafraum war meistens Schluß. Trotzdem waren die Zuschauer davon überzeugt, dass über kurz oder lang die Tore für die Gastgeber fallen mussten. Allerdings hatten die Gäste in der 1. Hälfte bei zwei Kontern die dicksten Torchancen, die aber bravourös von Ingo Wortmann im Tor entschärft wurden. So dauerte es bis zur 48. Minute als Simon sich außen durchspielte und zum hoch verdienten 1:0 einnetzte. Doch Ruhe kehrte jetzt nicht ein ins Spiel des Tabellenführes. Im Gegenteil, je weiter die Partie fortschritt, desto mehr entblößten die Germanen die Abwehr, um vorne den Druck noch weiter zu erhöhen. Die Konsequenz: der völlig unnötige Gegentreffer zum 1:1 Endstand, der den Spielverlauf zwar auf den Kopf stellte, aber von den Gastgebern selbst verschuldet wurde.
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