Münster - Nicht ganz so schlimm wie Schalke 04 im "Theatre of Dreams" stürzte die Ü-32-Altherrenauswahl der SG Telekom-Germania beim sportlichen Wettstreit mit dem TuS Saxonia Münster ab. Dennoch hinterließ das 1:1 (0:1)-Unentschieden einen Beigeschmack wie kalter Haferschleim und weckte Erinnerungen an das müde 1:1 bei Blau-Gelb Gimbte 14 Tage zuvor.
Der Grund, dass die meisten SG-Fußballer das Remis als gefühlte Niederlage empfanden, lag auf der Hand: Wieder einmal verstanden es die Gäste nicht, eine Führung und klare Dominanz über die Zeit zu bringen. Nachdem Raphael Dombrowski nach 22 Minuten für das zu diesem Zeitpunkt hochverdiente 0:1 sorgte, deutete alles auf einen Auswärtssieg hin. Die schon im Altliga-Spiel gegen Sprakel bewährte defensive Grundordnung schmeckte auch Saxonia nicht, die sich schwer taten, an den Germanen-Strafraum zu kommen.
Mit einigen Wecheln und Veränderungen des taktischen Schemas regierte im zweiten Abschnitt dann das Chaos. Der Gegner wurde nicht oder falsch angelaufen, die Lücken zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen waren viel zu groß und die Zweikampfbilanz kippte zugunsten Saxonias. Das bis dato vielversprechende Altherren-Debüt von Ron Zippelius ging im grauen Einerlei der Passivität unter. Zwar hatte die Spielgemeinschaft durch einzelne Konterattacken die Chance zu erhöhen, doch auf der anderen Seite tauchten auch die Saxonen immer gefährlicher vor dem Tor auf. Einer dieser Angriffe wurde fünf Minuten vor Schluss mit dem 1:1 belohnt - wenn auch aus abseitsverdächtiger Position.
Es bleibt dabei: Die SG Telekom Germania tritt auf der Stelle.













